Rezensionen zur aktuellen CD

Supersonic Pizzicato *****
"Unbeschwert und mit jugendlicher Frische kommt Marie Rosa Günters Interpretation daher. Endlich wieder eine Pianistin, die sich unbeeindruckt von den vielen legendären Aufnahmen zeigt und dabei ihren eigenen Weg geht. Humor, Augenzwinkern, aber auch emotionale Tiefe und spieltechnische Brillanz Zeichen diese in allen Punkten quicklebendige Aufnahme aus, die man von vorne bis hinten mit Genuss und Staunen hört."
Auszeichnung Supersonic des Magazins Pizzicato von Alain Steffen, 8.1.2017

Piano News
"perlende Virtuosität (...) Sehr lohnend."
Besprechung im Magazin Piano News von Isabel Fedrizzi, September 2016

Klassik.com
"Wer mal wieder eine neue, ziemlich eigenständige, technisch höchst souveräne, polyphon trennscharfe und dabei fast meditativ entspannte Aufnahme der Goldberg-Variationen hören möchte, sollte zu Marie Rosa Günters Debüt-CD greifen."
Besprechung von Dr. Hartmut Hein auf Klassik.com, 17.7.2016

Ouverture
"Ein großartiges Debüt – den Namen Marie Rosa Günter sollte man sich merken."
Besprechung im Klassik-Blog Ouverture, 28. Juni 2016

MusicWeb International
„Clearly, she is an artist with talent.“ 
Review on the MusicWeb International by David Barker, July 2016

Res Musica
«La jeune pianiste allemande Marie-Rosa Günther enregistre les Variations Goldberg. Derrière une apparente linéarité du disque, la beauté et l’originalité de ce premier disque se trouvent dans la subtilité des inflexions et la fluidité de son discours.» Agnès Simon ResMusica.co

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Pianistischer Glanz und musikalische Lebendigkeit

 

Mit großer Präzision und viel und durchsichtigem Spielen Ausdrucksnuancen gestaltete Marie Rosa Günter ihren Solopart in Beethovens B-Dur-Klavierkonzert, unaufdringlich und uneitel, mit gutem Gespür für pianistischen Glanz und musikalische Lebendigkeit

Göttinger Tageblatt, 25.02.2016

 

Marie Rosa Günter (Jahrgang 1991 und zurzeit Studentin Bernd Goetzkes) spielte als erste, wobei sie  Beethovens B-Dur-Klavierkonzert mit eindrucksvoller Präzision und selbst in den wenigen virtuoseren Passagen gläserner Klarheit  interpretierte.

Kulturbüro Göttingen, Dennis Dellschow, 26.02.2016

 

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Lebendiges Musizieren aus dem Moment heraus

Marie Rosa Günter mit großen Werken der Klaviermusik im Prinzenpalais

 

Noch Studentin an der Hannoveraner Hochschule und schon bereit, sich den ganz großen Herausforderungen der Klaviermusik zu stellen - Marie Rosa Günter, die auf Einladung von TonArt im Prinzenpalais einen Klavierabend gab, hatte sich ausgerechnet Beethovens pianistisches Vermächtnis für den ersten Teil ihres Klaviervortrags ausgesucht. (...)

Und das Publikum im gut besetzten Festsaal konnte erleben, wie sich die zierliche Pianistin ihrem jugendlichen Alter zum Trotz von Werk zu Werk zur Gestalterin von großem Format steigerte. Gelang ihr die Sonate op.78 als schwungvolle Wiedergabe in einem Guss, so widmete sie sich den Kostbarkeiten des großen Opus 109 mit inniger Hingabe ans Detail.

Wunderbar fließendes Wechselspiel beider Hände in der stimmungsvollen Einleitung führten im zweiten Satz zu energischer Gegenüberstellung der rhythmisch stark kontrastierenden Elemente, die sie dank überlegener Technik souverän meisterte. Der dritte Satz gestaltete sich wieder als organisches Wachsen einer schlichten, aber „von innigster Empfindung“ getragenen Melodie zu einem Aufblühen in ekstatische Verinnerlichung, die bei allem gefühlvollen Überschwang doch nie in sentimentale Verklärung zu kippen drohte.

Meisterhaft daraufhin ihre Wiedergabe der Bagatellen op. 126: Höchste Anforderungen stellt die rasche Aufeinanderfolge unterschiedlichster musikalischer Charaktere. In sich ruhende Momente und explosives Ausbrechen offenbarten die extremen Gefühlslagen dieser letzten Worte Beethovens am Klavier.

Hemmungslos verströmen ließ die Studentin von Prof. Bernd Goetzke nach der Pause Leidenschaft und Pathos, neckische Klanggesten und rasendes Passagenwerk in Robert Schumanns 'Faschingsschwank aus Wien'. Lebendiges Musizieren aus dem Moment heraus erlaubte der Pianistin ein mitreißendes Eintauchen in die Gefühlswelt des Romantikers. Und auch in der allseits bekannten 'heroischen Polonaise' As-Dur von Frederic Chopin gelang ihr ein Bravourstück inspirierten Klavierspiels. 

Wolfenbütteler Zeitung 2015

 

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Ein Duo erkundet neue Wege zu Bach

 

Jede Zeit muss einen eigenen Zugang zu Bach entdecken. Einen unverkrampften und dennoch spannenden Weg beschritten hierbei die deutsche Pianistin Marie Rosa Günter und der französische Cellist Stanislas Kim in der Matinee bei den Bachtagen im recht ordentlich besuchten Toskanasaal der Residenz.

In Bachs zweiter Gambensonate machten die beiden Musiker deutlich, dass man diese Musik durchaus auf Cello und Flügel statt auf Viola da Gamba und Cembalo spielen kann, ohne dass das fein ziselierte Gepräge des Stücks verloren geht. Im Gegenteil: Stanislas Kim und Marie Rosa Günter holten mit ihrer stilsicheren und genauso frischen wie tiefgründigen Interpretation den Gehalt des Werkes erst richtig hervor.

 

Spielwitz und Herzblut

Mit Spielwitz und jeder Menge Herzblut trugen die beiden Musiker Mendelssohns zweite Cellosonate vor. Vor heiklen Einsätzen genügte ein kurzer Blickkontakt – und alles klappte wunderbar.

In den Duo-Stücken überzeugten die beiden vor allem durch ihre Musikalität und eine natürlich wirkende Freude am Zusammenspiel. In den Solo-Werken konnten sie jeweils eigene künstlerische Qualitäten zeigen. In der Busoni- Bearbeitung von Bachs d-Moll-Chaconne aus der Solopartita zeigte die 23-jährige gebürtige Braunschweigerin Marie Rosa Günter Ausnahmequalitäten. Wie sie hier das Stimmengeflecht transparent machte und die Spannungen der Harmonik auskostete, war große Klasse. Dazu kamen noch ihre ungemeine Virtuosität und ihr mutiger, aber nicht übertriebener Pedalgebrauch. Wenn sie sich an den leisen Stellen in die Tasten zu vergraben schien, wirkte sie, als ob sie nur den Bach‘schen Klängen lauschen würde und das Publikum vergessen hätte.

 

Unbekümmert und voller Energie

Jede Menge Mut bewies Stanislas Kim, indem er eine von Bachs Solo-Suiten vortrug (er spielte die zweite). Denn wer das öffentlich tut, tritt in Konkurrenz zu den berühmtesten Cellisten. Der 21-Jährige ging das Werk sympathisch unbekümmert und voller Energie an. Insbesondere in der mittleren und tiefen Lage spielte er ausgesprochen tonschön. Seine Intonation war auch in der Höhe einwandfrei (...).

Frank Kupke, Main Post, November 2014

 

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Pianistin investiert Seelenenergie

 

Was Marie Rosa Günter bei ihren "Begegnungen vom Barock zur Romantik" klaviertechnisch und musikalisch präsentierte, verschlug dem Publikum regelrecht den Atem.(...) Dem jungen Brahms näherte sich die Künstlerin mit dem Scherzo op. 4. Mit größter Intensität und technischer Brillanz leuchtete sie den vollgriffigen und teilweise schwer zu durchschauenden Klaviersatz bis in die dunkelste Ecke aus. Viel Seelenenergie investierte Günter in die "drei Klavierstücke" D 946 von Franz Schubert. (...) In impulsiver Korrespondenz wuchs aus einzelnen Teilen ein großes Charakterstück, in dem keine Leichtigkeit des Seins aufkommen wollte, trotz der im Allegretto dreimal wiederkehrenden beschwinglich-lieblichen Tanzweise.

Karl Haxel, Marmorsaal Bad Ems 2014

 

 

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Talente im Sendesaal

 

Ein stets ausgewogenes Zusammenspiel prägte auch die bekannte (...) A-Dur Sonate von Cesar Franck. In den Ecksätzen zumeist leidenschaftlich vorwärtsdrängend bewiesen die beiden Ausnahmetalente im 3. Satz mit sorgfältiger Ausgestaltung der vielfältigen meditativen Gedanken und tiefgründigen Dialoge, dass sie auch die lyrisch poetischen Inhalte bravourös und ohne effektheischendes Pathos umsetzten wussten. Mit grandioser, beinahe schon orchestraler Klangfülle überzeugte das gefeierte Duo dagegen im vehement ausgeführten Finalsatz und ließ drei nicht minder beeindruckende Zugaben folgen.

Gerd Klingeberg, Sendesaal Bremen, 2014

 

 

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Pianistin lässt Mozarts Musik in Bad Bederkesa brausen

 

 

Im Kleinen zeigt sich oft das Wahre. Die Pianistin Marie Rosa Günter rückte bei ihrem Konzert im ausverkauften Saal der Burg Bederkesa nicht die Standardwerke in den Fokus. Sie legte an vornehmlich kurzen, kleinen Werken die Lupe an und förderte Erstaunliches zu Tage. (...)erneut zeigte Marie Rosa Günter, dass Virtuosität nicht mit technischer Leistungsschau gleichzusetzten ist. An diesem Abend stand sie ganz im Dienste der musikalischen und emotionalen Tiefe der Werke.

Torsten Meyer, Nordseezeitung

 

 

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Am Anfang einer brillianten Karriere- Marie Rosa Günter begeistert das Publikum

 

 

Marie Rosa Günter hatte einen glanzvollen mit Ovationen und Bravos quittierten Auftritt mit ihren durch erstaunlicheTechnik und musikalische Sensibilität hervorragenden Interpretationen. Schon bei den ersten Takten der ersten Ballade entfaltete Marie Rosa Günter den ganzen chopinesken Zauber, mit einem einfühlsamen Spiel, das fortan das Publikum fesselte.

Francesco Pujiula , Werra Rundschau

 

 

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Marie Rosa Günter besticht durch handwerkliche Perfektion und emotionale Tiefe

 

Da trauten sie sich etwas die Veranstalter von „Weltklassik am Klavier“ im kleinen Saal des Konzerthauses. Doch mit der Verpflichtung der erst 21-jährigen Marie Rosa Günter hatten sie trotz ihres jungen Alters voll ins Schwarze getroffen (...). 

Rudi Rudolph, Pyrmonter Nachrichten 2013

 

 

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Großartige Solisten bei der 153. Matinee

 

Was Marie Günter und Stanislas Kim hier an klanglich delikat austarierter Ausdruckskraft boten, hatte ganz großes Format. Dabei konnte man sich an ein Statement von Christian Thielemann in Bezug auf Wagner erinnert fühlen, der sinngemäß meinte: Diese Musik ist so emotional, dass man gar nichts mehr hinzu tun sollte, die größte Wirkung wird erreicht, wenn man mit wachen Sinnen das herausholt, was drin ist.

Roland Dymke, Ebertbad Oberhausen 2013

 

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Überlegende Gestalterin der Klangsprache Beethovens

 

Marie Rosa Günters Beethoven ist ganz der Empfindung verpflichtet. Das prägnante , souverän hingeworfene Motto des ersten Satzes scheint wie eine Frage, die sie pianistisch beantwortet, abgeklärt, den Stimmungswechseln nachspürend, mit unterschiedlichen Farbwerten. Im Adagio löst die Künsterin die Form auf in schwerelos träumerische Materie um im Scherzo wie hingetupft gebändigte Fröhlichkeit folgen zu lassen. Das Finale huscht unbeschwert vorüber und zeigt die junge Künstlerin in Technik und Ausdruck als überlegende Gestalterin der Klangsprache Beethovens.

Braunschweiger Zeitung, Altstadtrathaus, Classix Festival 2009

 

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Unverstellte Spielfreude

 

Höhepunkt des Abends wurde das erste Klavierkonzert von Beethoven mit der Solistin Marie Rosa Günter. Alles drei Sätze waren von unverstellter Spielfreude mit freundlich-unbeschwerten Farben geprägt. Der festlich volltönende Orchesterklang und die strahlenden Klavierkaskaden vermittelten ein mitreißendes Beethovenverständnis. Heftiger Applaus.

Braunschweiger Zeitung 2009

 

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Viel Brio aus Beethoven

Klassikpreis im Erbdrostenhof

Marie Rosa Günter nimmt Beethoven schwer, dass muss sie auch, so schwarz wie das Largo aus op. 10 Nr. 3 komponiert ist. Der Meister gab selten mehr an Trauer und Melancholie (...). Die Ernsthaftigkeit mit der die 17-jährige das alles auslotete, war beeindruckend.

Westfälische Nachrichten 2008

 

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Marie Rosa Günter faszinierte mit ihrer Bach Interpretation durch feine und wohl durchdachte Polyphonie und durch guter Balance zwischen Lyrik und aufblitzender Virtuosität bei Chopin.

Sontraud Speidel, Piano news 2005

© Marie Rosa Günter 2015

Foto © Jo Titze

marie-rosa-guenter@hotmail.com